Pour une «Maison commune A Gauche toute ! / Links»/
Für ein «Gemeinsames Haus A Gauche toute ! / Links»

Grundlagenpapier für die Diskussion des AktivistInnentreffens am 14. Januar 2006 in Zürich

Bei den Nationalratswahlen im Jahr 2003 hat die neoliberale Rechte einen Sieg davon getragen. In der Rechten haben sich die Kräfteverhältnisse zugungsten der SVP verschoben. Die SVP hat die Rolle einer Avant-Garde bei den Angriffen auf die sozialen Errungenschaften, bei der Privatisierung und den neoliberalen Reformen übernommen.
Das gleichzeitige Festhalten der SPS an der Bundesratsbeteiligung hat die Beschäftigten und die Benachteiligten in eine schlechte Position gebracht. Sie können die ständigen Niederlagen und die Konzessionen nicht mehr brauchen. Die Grünen konnten sich stärken – dank einer Politik ,die sich in der Romandie klar rechts der Sozialdemokratie positioniert, und einer Profilierung als „nützliche Stimme“ für die Linke in der Deutschschweiz. Sie sind jedoch keine politische Alternative, die sich antikapitalistisch positioniert.

Es gibt in der Schweiz keinen Raum für mehrere konkurrierende Parteien der kämpferischen Linken, die auf Widerstand setzt. Angesichts ihrer Schwäche (1,4 Prozent, davon 0,7 Prozent für die PdA, 0,5 Prozent für SolidaritéS, 0,2 Prozent für die Alternativen Listen) ist der getrennte Auftritt ein überholter Luxus. Diese kämpferische Linke ist aber unbestreitbar eine Kraft, auf die gezählt werden kann – sowohl was ihre Präsenz in den sozialen Kämpfen angegeht, als auch was ihre parlamentarische Präsenz auf allen politischen Ebenen angeht (mehr als hundert VertreterInnen in der ganzen Schweiz).

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